Arles – LES RENCONTRES D’ARLES DE LA PHOTOGRAPHIE 2025
Das Fotografie-Festival in Arles ist eine außergewöhnliche Erfahrung für jeden Fotografen – so habe ich es zumindest erlebt. Um das Maximum aus dem Tag herauszuholen, brachen wir bereits in den frühen Morgenstunden mit dem Zug auf. Die Ausstellungen sind über die gesamte Stadt verteilt: Sie beleben alte Fabriken, Lagerhallen von Kaufhäusern wie dem Monoprix, Kirchen oder die stillen Räume ehemaliger Klosteranlagen. Da sich auch außerhalb des Zentrums interessante Standorte befinden, sollte man eigentlich mehrere Tage in Arles verweilen, um alles in Ruhe zu erkunden.
Die Bandbreite der gezeigten Arbeiten ist beeindruckend und reicht von weltbekannten Größen bis hin zu Neuentdeckungen, die mir bis dahin völlig unbekannt waren. Besonders wertvoll war, dass wir zu jedem Besuch eine kurze Einführung erhielten. So konnten wir die Hintergründe der Kunstwerke verstehen, bevor wir uns fotografisch mit ihnen auseinandersetzten. Das war eine faszinierende Herausforderung, die ich – um nur für mich zu sprechen – allerdings nicht immer ganz zufriedenstellend meistern konnte. Am Ende bleibt ein kleiner Wermutstropfen: Man kann zwar eine Vielzahl an Werken besichtigen, aber es ist kaum möglich, diese Fülle an Kunst in der Kürze der Zeit auch geistig vollkommen zu durchdringen.
Anbei zeige ich Fotos aus den Ausstellungen, sowie Bilder, die auf der Straße gemacht wurden.








